Eigenes Essen: Nachhaltige Landwirtschaft für mehr Selbstversorgung

Unser Titel­foto wurde wenige Monate nach der Grün­dung der Friends of HOREMI aufge­nommen. Wir haben es für diesen Beitrag noch­mals ausge­wählt, weil trotz der unglaub­li­chen Entwick­lung von HOREMI in den letzten zwei Jahren die tägliche Versor­gung mit Nahrung immer noch eine große Heraus­for­de­rung ist.

Etwa 80 Prozent der Bevöl­ke­rung in Ost-Afrika hängt direkt von der Land­wirt­schaft ab. Was für uns das tägliche Brot ist, ist in Uganda der Mais­brei. Und der wird aus ähnli­chen Gründen immer teurer, wie bei uns die Brezel oder das Früh­stücks­bröt­chen. Mit dem kleinen Unter­schied, dass wir (zur Not) auch ohne Brezeln auskommen, HOREMI aber nicht ohne Mais. Die Versor­gung der Waisen­kinder mit Nahrung ist durch die Paten­gelder zwar gesi­chert. Aber es ist absehbar, dass die finan­zi­ellen Spiel­räume künftig enger werden.

“Mais­feld” von HOREMI im März 2024.

Kenneth und Naume, die Macher von HOREMI, haben uns daher gebeten, sie bei ihrem lang­fris­tigen Plan zum Ausbau ihrer Selbst­ver­sor­gung und der Verbes­se­rung ihrer bislang eher nebenher betrie­benen Land­wirt­schaft zu unter­stützen. Ihnen liegt viel daran, durch eigene Initia­tiven und Anstren­gungen unab­hän­giger von Spen­den­gel­dern zu werden. Ange­sichts des weiteren Wachs­tums von HOREMI und seiner Schule ist eine größere Unab­hän­gig­keit von launi­schen lokalen Märkten notwendig.

“Reis-Ernte”, geteilt mit dem Feder­vieh …

HOREMI will ohne den auch in Uganda allge­gen­wär­tigen, teuren Kunst­dünger auskommen und statt­dessen auf einen nach­hal­tigen Anbau von Mais, Erdnüssen und weiteren lokalen Feld­früchten setzen. Mit zusätz­li­chen Flächen, den Böden ange­passtem Saatgut, sinn­voller Bewäs­se­rung und weiteren zukunfts­fä­higen Methoden im Ackerbau und in boden­scho­nender Land­nut­zung (apropos Boden: um ihn zu schützen, hat HOREMI ein eigenes Plastik-Cleanup-Projekt gestartet). Über­dies ließen sich bei einer deut­li­chen Stei­ge­rung der Ernte­er­träge auch mehr land­wirt­schaft­liche Produkte verkaufen und dadurch ein zusätz­li­ches Einkommen sichern. Ein weiterer wich­tiger Schritt zu mehr Selbst­stän­dig­keit.

Wir als Verein recher­chieren aktuell lokale land­wirt­schaft­liche Schu­lungs­an­ge­bote, um das HOREMI-Team auch inhalt­lich best­mög­lich zu unter­stützen, das Projekt „Eigenes Essen“ auf frucht­baren Boden zu stellen und für die Auswir­kungen des Klima­wan­dels fit zu machen. Der initiale Aufwand für Schu­lungen, Pacht, Saatgut, Bewäs­se­rungs­technik etc. ist jedoch aus dem laufenden Budget nicht zu stemmen. Danke für Eure Hilfe zur Selbst­hilfe!

Wir wünschen allen Unter­stüt­ze­rinnen und Unter­stüt­zern von HOREMI eine schöne Weih­nachts­zeit!

Möchten Sie den HOREMI-Kindern ein wenig unter die Arme greifen? Hier können Sie schnell & einfach spenden. Vielen Dank!

Alle Spenden-Möglich­keiten finden Sie auf unserer Spenden-Seite.


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