HOREMI wächst und baut

Rund 250 Kinder besu­chen mitt­ler­weile die HOREMI Junior School. Mit der gewach­senen Schü­ler­zahl steigen auch die staat­li­chen Anfor­de­rungen an Ausstat­tung, Sicher­heit und Hygiene der Schule.

Seit ihrer Eröff­nung 2024 hat sich die HOREMI-Schule so gut entwi­ckelt, dass die ugan­di­schen Behörden auf die natio­nale Regis­trie­rung und eine umfang­reiche Lizen­zie­rung drängen. Um diese zu erhalten, muss HOREMI stren­gere Anfor­de­rungen erfüllen. Und das bedeutet zusätz­li­chen orga­ni­sa­to­ri­schen und finan­zi­ellen Aufwand. Gut, dass es die Friends of HOREMI gibt …

Gruben graben, wie hier für die neue Toilette, ist in Uganda noch harte Hand­ar­beit.

Mehr Hygiene und Gesund­heits­schutz für Schul­kinder

Beson­ders drin­gend wurde der Bau neuer sani­tärer Einrich­tungen auf dem Gelände. Gefor­dert sind zusätz­liche bezie­hungs­weise verbes­serte Toiletten sowie geschützte Wasch­räume (die gab es bislang gar nicht), und zwar getrennt für Mädchen und Jungen. Ein wesent­li­cher Teil unserer aktu­ellen Hilfe fließt daher in die Errich­tung neuer Sani­tär­an­lagen. Insge­samt acht zusätz­liche Toiletten für Mädchen und Jungen sowie ein Block mit sepa­raten Lehrer-Toiletten sind geplant. Sobald die Finan­zie­rung steht, geht es wie immer Schlag auf Schlag: Die Bauar­beiten laufen seit rund zwei Wochen, mit der Fertig­stel­lung rechnen wir bis Ende Oktober.

Bald haben die Mädchen und Jungen jeweils eigene Toiletten- und Wasch­räume.
Ein biss­chen “Luxus” darf sei: Fliesen statt nackter Beton­boden wie bislang.

Mehr Wohn­raum für die HOREMI-Kinder

Und ein weiteres bauli­ches Thema brannte uns schon länger unter den Nägeln. Es betrifft das Children’s Home und hier insbe­son­dere die aktuell beengte Wohn­si­tua­tion der HOREMI-Jungs, von denen viele längst Teen­ager sind. Daher wird aktuell ein bislang nicht für Wohn­zwecke geeig­netes Lager­ge­bäude umge­baut und herge­richtet, um einen zusätz­li­chen Schlaf­raum für die “Seniors” zu schaffen.

Eine bislang als Lager genutzte Ruine wird ertüch­tigt und dient künftig als zusätz­li­cher Schlaf­raum.
Frisch verputzt und fast fertig: Die älteren Jungs freuen sich schon auf ihr neues Schlaf­haus.

Mehr Sicher­heit für alle bei HOREMI

Eine nächste große Baustelle wird dann die komplette Umzäu­nung des gesamten Geländes sein, um auch die dies­be­züg­li­chen Sicher­heits­auf­lagen der Behörden zu erfüllen. Aktuell gilt es daher zu klären, welche Art Zaun dafür notwendig und sinn­voll ist und welche Kosten auf HOREMI zukommen. 

Der Schwer­punkt aller Inves­ti­tionen der Friends of HOREMI wird weiterhin auf dem Wohl­ergehen der Kinder im Children’s Home liegen. Dieses wird nie ohne Spenden exis­tieren können. Die HOREMI Schule dagegen soll lang­fristig auf eigenen Beinen stehen. Dafür arbeiten Kenneth und sein Team täglich und intensiv vor Ort — und wir von den Friends of HOREMI greifen ihnen dabei so gut wie möglich unter die Arme. Damit die Schule dauer­haft Bestand hat und ihren Beitrag zur so wich­tigen Bildung in Uganda leisten kann. Danke an alle Spen­de­rinnen und Spender für Ihre Unter­stüt­zung!   

Genug für heute: Die HOREMI-Kids Rauthat, Isaac und Lilian bringen die Ziegen in den Stall.

Möchten Sie den HOREMI-Kindern ein wenig unter die Arme greifen? Hier können Sie schnell & einfach spenden. Vielen Dank!

Alle Spenden-Möglich­keiten finden Sie auf unserer Spenden-Seite.


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